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Dieses Thema hat 4 Antworten
und wurde 363 mal aufgerufen
 Politik
Haiduk Offline



Beiträge: 89

13.08.2007 21:48
Völkermordleugnung gegen Gas aus dem Iran Antworten

In Antwort auf:
Ankara (Reuters) - Der deutsche Stromkonzern RWE will offenbar iranisches Gas aus einem Projekt der Türkei beziehen.

RWE sowie andere europäische Firmen wie Gaz de France und der Schweizer EGL-Konzern hätten bezüglich der türkischen Pläne für das Gasprojekt bereits Kontakt zur Regierung in Ankara aufgenommen, sagte ein Vertreter des türkischen Energieministeriums am Montag.

Der Iran und die Türkei haben vereinbart, 20,4 Milliarden Kubikmeter Gas aus einem Teil des iranischen Gasfeldes Süd-Pars zu produzieren. Aus anderer Regierungsquelle in Ankara erfuhr Reuters indes, die Türkei wolle Gaz de France nicht zum Zuge kommen lassen. Hintergrund sei ein diplomatischer Streit über ein Gesetz in Frankreich: Paris stellte das Leugnen des Völkermordes an rund 1,5 Millionen Armeniern im Herrschaftsgebiet des Osmanischen Reiches während des Ersten Weltkrieges unter Strafe. Die Türkei, die aus dem Osmanischen Reich hervorging, bestreitet einen Völkermord.


Statt das Gas von Russland zu beziehen, holt man es sich jetzt aus dem Iran(!) und läßt sich nebenbei von der Türkei erpressen.

Kann das jemand verstehen?

http://de.today.reuters.com/news/newsArt...&archived=False

Niemandes Herr, Niemandes Knecht !

Haiduk Offline



Beiträge: 89

13.08.2007 23:46
#2 RE: Völkermordleugnung gegen Gas aus dem Iran Antworten

Hab das ganze jetzt inhaltlich noch ein wenig aufgepeppt und auf das Blog von Kybeline gestellt.

http://beleidigend.myblog.de/beleidigend...as_aus_dem_Iran

Statt daß man sich einfach hinter Zypern stellt und von Russland das Erdgas bezieht, begeben diese Verräter sich in Abhängigkeiten von der Türkei und dem Iran

Niemandes Herr, Niemandes Knecht !

Jeanne dArc Offline



Beiträge: 121

14.08.2007 22:32
#3 RE: Völkermordleugnung gegen Gas aus dem Iran Antworten

Ich glaube da fehlen nicht nur mir die Worte.

Das diese Konzerne noch Geschäfte machen mit Ländern in denen die Scharia Gesetz ist,bzw. wird, wenn die Türken nicht aufpassen, da dreht dich mir der Magen um.

Jeanne dArc Offline



Beiträge: 121

14.08.2007 22:32
#4 RE: Völkermordleugnung gegen Gas aus dem Iran Antworten
doppelt gemoppelt,mein Computer hat ein Eigenleben
Haiduk Offline



Beiträge: 89

15.08.2007 01:31
#5 RE: Völkermordleugnung gegen Gas aus dem Iran Antworten

In Antwort auf:
Weil die Regierung in Ankara sich weigert, zyprische Schiffe und Flugzeuge ins Land zu lassen, hatte die EU im Dezember die Beitrittsverhandlungen weitgehend auf Eis gelegt. Nun sorgen türkische Ansprüche auf vermutete Bodenschätze vor Zypern für neue Spannungen. Am Donnerstag läuft die Ausschreibung der Republik Zypern für die Öl- und Erdgassuche in einem 70 000 Quadratkilometer großen Seegebiet südlich Zyperns ab. Es gebe reges Interesse ausländischer Ölkonzerne an den insgesamt elf Konzessionen, heißt es in Nikosia. Aber die Türkei, die seit 1974 den Norden Zyperns militärisch besetzt hält, bestreitet den griechischen Zyprern das Recht auf die Vergabe der Genehmigungen und will in dem umstrittenen Seegebiet selbst auf Ölsuche gehen. Zyperns Außenministerin Kozakou-Markoulli sagt, die Ansprüche der Türkei seien „unbegründet und absurd“. Zypern bewege sich bei der Konzessionsvergabe strikt im Rahmen des Völkerrechts und der UN-Seerechtskonvention. Wenn die Türkei bei ihrer Haltung bleibe, werde das „ernste Konsequenzen“ für die EU-Beitrittsverhandlungen haben: „Es ist völlig undenkbar, unter diesen Voraussetzungen das Verhandlungskapitel über Energiefragen zu eröffnen“, sagte die zyprische Außenministerin.

Die Regierung in Nikosia will aber trotz des aktuellen Streits die europäische Perspektive der Türkei weiter unterstützen. „Für uns war es allerdings nicht leicht, der Aufnahme der Beitrittsverhandlungen zuzustimmen“, gibt Kazakou-Markoulli zu bedenken: „Schließlich hält die Türkei den Norden Zyperns besetzt, ein Drittel unserer Bevölkerung sind Vertriebene“. Dennoch habe man nach reiflicher Überlegung den Beitrittsverhandlungen zugestimmt, weil man darin eine Chance für Veränderungen in der Türkei sehe: „Unsere Hoffnung ist, dass am Ende dieses Prozesses eine europäische Türkei steht.“ Ob die teilweise eingefrorenen Verhandlungen wieder in Schwung kommen, hänge allein von Ankara ab: die Türkei müsse nun endlich Zypern in die Zollunion einbeziehen und zyprische Schiffe sowie Flugzeuge ins Land lassen. Anzeichen für eine rasche Lösung des Streits sieht die Ministerin aber nicht: „Sie arbeiten einfach nicht mit uns zusammen, auf keinem Gebiet“, klagt Kazakou-Markoulli und unterstreicht: „Die Türkei kann nicht einerseits mit der EU Beitrittsverhandlungen führen und andererseits sagen: Eines der Mitglieder der EU erkenne ich nicht an.“


Wieso ist Zypern so selbstvergessen, daß es trotz all der Widernisse den Beitritt weiter unterstützt!!

http://www.tagesspiegel.de/politik/;art771,2358101#formular

Niemandes Herr, Niemandes Knecht !

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